Nicht ganz ernst zu nehmende Kurzgeschichten

Ein Kleintierzüchter fährt in den Urlaub. Er bittet seinen Nachbarn, einen stolzen Schäferhundbesitzer, auf seine geliebten Kaninchen aufzupassen.

Soweit klappt alles ganz gut, bis am letzten Urlaubstag der Schäferhund mit einem leblosen Kaninchen im Maul schwanzwedelnd und erwartungsvoll zu seinem Herrchen kommt. "Um Gottes Willen! Wie soll ich das dem Nachbarb erklären?" Da kommt dem Herrchen eine Idee. Er wäscht und föhnt das tote Tier ganz sorgfältig und setzt es wieder in den Kaninchnestall.

Am nächsten Tag kehrt der Urlauber zurück und bedankt sich fürs Aufpassen. "Ist denn alles in Ordnung?" erkundigt sich der Hundehalter scheinheilig. "Ja, schon", antwortet der Kaninchenzüchter, "nur eins ist ausgesprochen merkwürdig. Strubbel, mein liebstes Kaninchen, ist kurz vor meinem Urlaub gestorben und ich war sicher, dass ich es beerdigt hatte. Komischweise sitzt es jetzt aber wieder gewaschen und geföhnt in seinem Stall."

Ein Mann setzt eine Kontaktanzeige in die Zeitung: "Hofbesitzer, 38 Jahre alt, wünscht sich sehnlichst eine Frau um die 30 Jahre, sehr gerne mit Traktor. Zuschriften mit Bild des Traktors bitte an ..."

Eine alte Dame steht an einer vielbefahrenen Straße. Sie bittet einen jungen Mann, ihr über die Straße zu helfen.

"Aber gerne, wir müssen nur warten, bis die Ampel grün wird."

Darauf die Dame empört: "Also, bei grün komme ich auch alleine rüber!"

Nach dem Unterricht fragt Kaus die Lehrerin: "Was haben wir heute in der Stunde gelernt?"

"Das ist aber eine dumme Frage", erwidert die Lehrerin.

"Ja, finde ich auch. Aber zu Hause wollen sie das jeden Tag von mir wissen."