Bevor Eren Dinkci (re.) zu Werder Bremen kam, wurde er von Burak Bahar beim SC Borgfeld trainiert. Bahar war in unserem Betrieb Auszubildender und ist heute U15-Coach in Hannover.

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Lesen Sie herziu einen Auszug aus dem Pressebericht der "Kreiszeitung" aus dem Dezember 2020:

 

Werder Bremen: Eren Dinkci soll bei der U23 weiter Spielpraxis sammeln - jetzt spricht sein Entdecker

Ganz unschuldig daran ist Bahar nicht. Er habe Eren Dinkci in der Jugend bewusst auf allen Positionen – außer im Tor – spielen lassen. „Eren weiß deshalb, wie Verteidiger denken, was sie machen“, sagt der Nachwuchscoach: „Eren ist ein Juwel, muss aber noch geschliffen werden. So, wie ich das mitbekomme, ist er bei Florian Kohfeldt sehr gut aufgehoben.“ Der Werder-Coach hatte sich in Mainz gleich schützend vor den Newcomer gestellt und mit Blick auf die große Konkurrenz im Angriff darauf verwiesen, dass niemand nun regelmäßige Einsätze von Dinkic erwarten dürfe. „Eren hat auch Glück gehabt, dass einige Spieler verletzt waren. Das gehört dazu. Wichtig ist in seinem Alter, dass er viel spielt. Und da ist der Weg über die U23 richtig. Er soll diese Zeit jetzt bei den Profis genießen, der Rest kommt dann schon. Wenn sich Eren etwas in den Kopf gesetzt hat, dann wird er das auch erreichen“, prophezeit Bahar.

Spannend wird es dabei schon am Mittwoch. Weil Niclas Füllkrug, Milot Rashica und Davie Selke dem SV Werder Bremen weiterhin fehlen, hat Eren Dinkci Chancen, auch im Pokal wieder dabei zu sein – und das dann ausgerechnet in Hannover, der neuen beruflichen Heimat seines Ex-Trainers. Bahar arbeitet seit eineinhalb Jahren hauptamtlich als U15-Coach des Zweitligisten. Bislang habe sich Profi-Coach Kenan Kocak aber noch nicht bei ihm gemeldet und nach Dinkcis Stärken erkundigt: „Aber vielleicht macht er das ja noch.“ Der junge Coach hat das gleiche Ziel wie sein einstiger Schützling: „Ich will als Trainer in den Profi-Fußball.“

Nun freut sich Bahar aber erst mal auf das Pokalspiel – und vorher noch auf einen Anruf bei Eren Dinkci: „Wir haben uns bislang nur per Handy geschrieben. Ich wollte ihn in Ruhe lassen.“ Doch nun sei er schon etwas neugierig, wie es dem jungen Torschützen geht. Sorgen, dass der abheben könnte, macht sich Bahar nicht: „Eren ist total bodenständig und hat ein tolles Umfeld, das auf ihn aufpasst.“

Lesen Sie hier einen Pressebericht der Firma Espabau aus dem Dezember 2020 (zum Vergrößern auf das Bild klicken):

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Unser langjährige Mitarbeiter Bruno Tramitzke wurde gebührend verabschiedet.

Jahrzehnte lang leitete er die Geschicke auf unserem Platz und hielt unser Lager auf Stand. Zudem versorgte er unsere Baustellen mit Zuschnitten und Kantungen.

Vielen Dank für Deinen Einsatz, Bruno.

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Lesen Sie hier einen Auszug aus der Pressemitteilung. Den ausführlichen Bericht können Sie sich unten dem Artikel herunterladen.
Foto/Copyright: Sparkasse Bremen

 

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Wie vielschichtig das Handwerk in Bremen ist – das zeigt sich jährlich bei der Preisverleihung zum „Innovativen Handwerk“. Handwerkskammer und Sparkasse Bremen würdigen die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger dabei erstmals virtuell.

 

Sonderkategorie „Ehrenpreis für das Lebenswerk“

Erstmalig verliehen wird ein „Ehrenpreis für das Lebenswerk“. Ihn erhält Dachdeckermeister Lutz Detring, Gesellschafter und Geschäftsführer der Friedrich Schmidt Bedachungs-GmbH. Lutz Detring bestand Anfang der 1980er-Jahre die Meisterprüfung und wurde damals auch in die Geschäftsführung des Unternehmens berufen. Seit 2008 führt er den Betrieb gemeinsam mit seiner Tochter Katrin Detring. Die Friedrich Schmidt Bedachungs-GmbH beschäftigt heute rund 120 Mitarbeitende, davon 19 Auszubildende.

Den Ehrenpreis erhält Lutz Detring, weil es ihm immer wieder gelang, als Unternehmer vorbildlich seiner gesellschaftlichen Verantwortung Ausdruck zu verleihen: Er engagierte sich viele Jahre als Obermeister für die Dachdeckerinnung, arbeitete ehrenamtlich in der Vollversammlung der Handwerkskammer Bremen mit und gründete gemeinsam mit vier anderen Betrieben den „Bremer Dachdecker-Campus“. Idee hinter dem Campus: Neue Wege zu beschreiten im Wettstreit um Fachkräfte fürs Handwerk. Die fünf Bremer Dachdecker-Unternehmen bauten eine Lagerhalle mit Seminarraum zum Dachdecker-Campus um; schufen damit einen bundesweit einzigartigen Lernort für die Auszubildenden. Die Campus-Teilnahme ist dabei freiwillig und findet am Wochenende statt.

Das außerordentliche Engagement von Lutz Detring zeigt sich auch in seinem eigenen Betrieb: Bereits 2010 erhielt er die Auszeichnung „Klimaschutzbetrieb“, 2009 und 2012 den Preis „Innovatives Handwerk“. In der Nachwuchs- und Mitarbeiterförderung setzt das Unternehmen Maßstäbe – von Fortbildungsangebote für alle Mitarbeitenden über wöchentliche Theorienachhilfe für Azubis, die erfolgreiche Integration von Geflüchteten mit zusätzlichem Deutschunterricht und der Einbindung der Familien der Mitarbeitenden u.a. auch mit zusätzlichem Deutschunterricht für die Ehefrauen. Zusätzlich spielt aktiver Umweltschutz im betrieblichen Alltag eine große Rolle – vom emissionsarmen Fuhrpark bis zum nachhaltigen Bauen.

 

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